Ruth Hutter

CV   |   Interview mit Ruth Hutter | www.ruthhutter.de

Getting Territorial
HUTTER | ZHENG | O’DONOGHUE
06.11.11 – 02.12.11

CV:

Ruth Hutter ist 1965 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Nach der Ausbildung zur Steinmetz- und Steinbildhauerin an der MHK Kaiserslautern, studierte sie ab 1994 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Zwischen 2003 und 2009 lehrte sie als Dozentin, Gast- und Vertretungsprofessorin an verschiedenen Hochschulen (PH Heidelberg, HBK Braunschweig, H Darmstadt).

Seit 2004 ist sie künstlerische Leiterin des Kurzfilmfestivals „Girls Go Movie“ in Mannheim. Seit 1993 internationale Einzel- und Gruppenausstellungen.

Aktuelle und detaillierte Infos zur Bio- und Bibliografie unter: www.ruthhutter.de

Interview mit Ruth Hutter:

Erzähle uns etwas zur Entstehung deiner Arbeiten. Wie kam es dazu?

© Ruth Hutter

© Ruth Hutter

Ich hatte das Bedürfnis in meiner künstlerischen Arbeit, wieder einfacher zu werden. Weg von den großen und aufwändigen Videoinstallationen. Es sollten schlichte poetische Statements sein, die wenig am Comuter bearbeitet sind. So entstand die Reihe Pieces, die aus 6 Foto- und 3 Videoarbeiten besteht und die miteinander korrespondieren und dennoch für sich alleine stehen können.

Allen Arbeiten dieser Serie ist eines gemeinsam: Totes verbindet sich mit Lebendigem!

© Ruth Hutter

© Ruth Hutter

Warum arbeitest du mit Video und neuen Medien? Welche Möglichkeiten eröffnet dir diese Arbeit?

Die Videoarbeit ist zu mir gekommen. Zu Beginn meiner künstlerischen Arbeit, habe ich gezeichnet, Skulpturen gemacht und Theater gespielt. Anfang der 90er, habe ich zum ersten Mal mit Video improvisiert und die Möglichkeiten mit diesem Medium fand ich umwerfend, sodass ich bis heute damit weitergearbeitet habe.

© Ruth Hutter

© Ruth Hutter

Mein filmischer und fotografischer Umgang unterstützt meine inhaltlichen Ideen in der künstlerischen Arbeit perfekt. Das digitale Handwerk ist mir ein so vertrautes, dass es mir die Freiheit gibt, damit spielerisch umzugehen und das umzusetzten, was ich möchte.

Welche Themen beschäftigen dich in deiner Arbeit? Wie findest du deine Motive, Themen? 

Meine Themen finde ich im täglichen Leben sowie in den Medien. Menschliche Begebenheiten, Situationen und gesellschaftliche Zusammenhänge die mich berühren, die Fragen aufwerfen, die ich schrecklich finde, die mich traurig machen und die ich unglaublich absurd finde.

© Ruth Hutter

© Ruth Hutter

Im Laufe meiner künstlerischen Arbeit kam auch die Fotografie hinzu. Aber ich würde mich nicht als Fotografin bezeichnen. Foto und Video begegnen sich in meiner Arbeit, ergänzen und erweitern sich. Je nachdem, was die Umsetzung einer Idee benötigt.

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