Allan Gretzki

CV | Interview mit Allan Gretzki | www.raumologie.com www.allangretzki.com

Getting Wasted
ROSTECK | GRETZKI | SUPERART.TV Eric Carstensen & Michael Volkmer
04.12.11 – 14.01.12 

CV:

*1979 in Siegburg, lebt und arbeitet in Köln. 2006–11 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Ausstellungs- und Festivalbeteiligungen (Auswahl): 2010 »Wladimir’s Comeback-Party«, MOCKBA, Dortmund; »Perfektes Timing« (mit dem Institut für Raumologie), Platine, Köln; »Greetings from Cologne«, plan 10 – Forum aktueller Architektur in Köln; »Kleine Dinge«, Echoraum, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn; »Eine andere Ebene«, RWE-Foyer, Dortmund.

Interview mit Allan Gretzki:

Erzähle uns etwas zur Entstehung deiner Arbeiten. Wie kam es dazu?

Das Material, welches ich in den Rhein zurückwerfe, sollte eigentlich für meine InstALLANtion Serie genutzt werden. Als es sich als ungeeignet erwiesen hat, habe ich dokumentiert, wie ich das Material, die Fundstücke, einfach „wegschmeiße“.

Warum arbeitest du mit Video und neuen Medien? Arbeitest du auch mit anderen Medien?

Video ist für mich in diesem Falle, bei dieser Arbeit, ein geeignetes Dokumentationsmaterial. Die Aufnahmen entstanden mit einer Consumer 3-Chip Kamera. Sie ist klein und handlich, auch geeignet für Touristen. Mittlerweile ist sie veraltet und jede einfache Digitalkamera kann bessere und qualitativ hochwertigere Bilder in HD aufzeichnen. Ich arbeite meist konzeptionell und habe kein festes Ausgangsmedium. Der Unterschied zwischen analogen und digitalen Medien spielt für mich erstmal keine Rolle. Es muss nicht chic und trendy sein, aber das ist klassische Videokunst gerade nicht, und sie war es auch noch nie.

Welche Themen beschäftigen dich in deiner Arbeit? Wie findest du deine Motive, Themen?

Motive und Themen ergeben sich. Ich mache sehr viele Fahrradtouren durch Köln und sein Umland. Auf diesen „Trips“ finde ich Orte, die mich einfach faszinieren. Alte Fabriken, Parkhäuser, Kiosks (Büdchen), Supermärkte, Industriegebiete, Müllkippen, Brücken, Autobahnkreuze, Pommesbuden & Cafés, Parkbänke, Parks und das Rheinufer sind berüchtigte Anlaufstellen. Ob dort eine Arbeit passiert, hängt von der jeweiligen Attitüde ab. Manchmal hat man einfach keinen Bock, was zu machen. Dann gibt’s logischerweise keine Dokumentation.

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