Elisabeth Eberle

CV   |   Interview mit Elisabeth Eberle | www.elisabetheberle.ch

Encyclopedic Cartoons
curated by Joas-Sebastian Nebe 
14.01. – 24.02.12

CV:

Elisabeth Eberle wurde 1963 in Kanada geboren. Schon während ihres naturwissenschaftlichen Studiums, in dem sie sich viel mit wissenschaftlichem Zeichnen befasste und das sie 1987 abschloss, arbeitete sie in einer Werkstatt für künstlerische Druckgraphik in Zürich. Dort befasste sie sich vertieft mit traditionellen Drucktechniken und neuen industriellen Druckverfahren im künstlerischen Handdruck. Es folgte ein Aufenthalt in Amerika in einem Institut für Druckgraphik und neue Medien und ein Intermezzo als Entwerferin für Lindt Pralinen nach einem Design-Wettbewerbsgewinn. Elisabeth Eberle arbeitet als freie Künstlerin in verschiedenen Medien (Zeichnung, Video, fotografische Techniken) und stellt national und international aus.

Aktuelle und detaillierte Infos zur Bio- und Bibliografie unter: www.elisabetheberle.ch

Interview mit Elisabeth Eberle:

Tell us about your work. How did you hit your works issue?

Aus naturwissenschaftlich-medizinischem Interesse befasste ich mich schon lange mit der Darstellung von natürlichen Gegebenheiten, Pflanzen und Organen. Mich interessieren aber auch Herstellungsprozesse künstlicher Objekte und sogenannt „künstliche“ Eingriffe in „natürliche“ Prozesse.

Why do prefer video as your favourite art media?

Lebensprozesse oder vermeintliche Lebendigkeit sind durch ein bewegtes Medium gut darstellbar. Manipulationen wirken sich direkt auf Bewegung und Zeitabläufe aus und sind manipulier- bzw. umkehrbar. Serielle Arbeitsweisen und Versuchsreihen, Lebenszyklen und Alterungsprozesse lassen sich direkt umsetzen.

What are the main themes of your work? How do you get to your main issues?

Ich bin daran, Synthetisches und Natürliches in meiner Umgebung zu analysieren, darzustellen und neu zu erfinden. Digital, natürlich oder künstlich? Schon lange befasse ich mich Natur und Künstlichkeit. Dabei interessieren mich die Irritationen, wenn vermeintlich natürliche Objekte synthetisch generiert sind und sich die Grenzen verwischen. Dieser Vorgang spielt sich auch auf anderen Ebenen unseres Lebens ab.
Dabei lösen sich die einstigen Begriffe der barocken Wunderkammer auf, die streng zwischen artificialia und naturalia trennte.

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