Marc Dittrich

CV   |   Statement | www.marcdittrich.de

Bild.Störung
HAHN | HINDAHL | DITTRICH | DANNECKER
25.02.-30.03.12
kuratiert von Simone Kraft 

CV:

1976 Geboren in Ostfildern-Ruit
1999 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2009 Stipendiat der Triangle France Marseille

Ausstellungen (Auswahl):
2012 Grenzüberschreitung#2, Transglobal Line, Bahnwärterhaus Esslingen || 2011 SWITCH ON!, Bahnwärterhaus Esslingen; BAUWERK, Schacher-Raum für Kunst, Galerienhaus Stuttgart || 2010 New Artist Incubation Program, Artspace Purl, Daegu, Süd Korea; Immer an der Wand lang, Galerie Matthias Küper, Stuttgart; Im Friedel, Lange Nacht der Museen Stuttgart, Ateliers im Friedel Stuttgart; „happiness is a warm bum“,Kunstverein Ludwigsburg || 2009 einskommavier, happiness is a warm bum, Obertürkheim; Dillmann Contemporary, Kunstmarkt der Dillmann Stiftung, Stuttgart || Diptychon, Galerie du Tableaux, Marseille || 2008 Dillmann Contemporary, Kunstmarkt der Dillmann Stiftung, Stuttgart; Artrmx Cologne Vol.1, The Art-Off-Show 2008, Köln; Ofi ziell, Städt. Galerie Ostfildern; Päckchen für Kirgisistan. Kyrgyz National Museum of Fine Arts, Bishkek, Kirgisistan || 2007 SUBJEKTIV_OBJEKTIV_STATIV, Städt. Galerie Ostfildern; Fokus 0711, Rahmenprogramm des Stuttgarter Fotosommers, Rathaus Stuttgart || 2006 Vorfahrt, Internationales Kunstprojekt, Stuttgart; Kunst im Kasten, Stuttgart || 2005 Spuren, Galerie der Stadt Sindelfingen im Alten Rathaus Maichingen; Between. Ausstellungsprojekt der Klasse Udo Koch und der Hongik Universität in Seoul an der Akademie in Seoul; Between, Hongik Universität Seoul /Akademie Stuttgart.

Statement  zu „Reisebericht“:

Reisebericht
bearbeiteter Super-8 Film, digitalisiert & gelooped
2002

Der schwarz-weiße Super-8.Film „Reisebericht“ dokumentiert in vier Szenen einen Wochenendausflug an den Bodensee. Die genaue Handlung der Szenen bleibt dem Betrachter jedoch verborgen, da die Protagonisten des Films nachträglich, Bild für Bild, aus dem Filmmaterial herausgekratzt wurden.

Die Figuren werden zu flackernden Schatten, zu rohen Kratzspuren, die sich geisterhaft durch das Bild bewegen. Mal tauchen sie in das Wasser des Bodensees, mal tänzeln sie um eine Tischtennisplatte.

Der anachronistische S/W-Film ist seiner wesentlichen Informationen beraubt, die Illusion des Films gestört. Dennoch fügen sich die Verletzungen des Zelluloids in die Bilder ein und werden zur Zeichnung, der Dokumentarfilm wird zum Zeichentrickfilm.

Die Helden des Films erhalten ihre wahre Gestalt im Bewusstsein, in den Assoziationen der Betrachter.


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