Tobias Hahn

CV   |   Interview mit Tobias Hahn | www.tobiashahn.info

Bild.Störung
HAHN | HINDAHL | DITTRICH | DANNECKER
25.02.-30.03.12
kuratiert von Simone Kraft 

CV:

1980 geboren in Oelde / Westfalen, lebt und arbeitet in Köln

seit 2000 freie künstlerische Arbeiten, 2004- 10 | Kölner International School of Design, 2008 – heute | Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Institut für Raumologie“, 2011- heute | Herausgeber des „OFFSET“ Magazins

AUSSTELLUNGEN (Auswahl):

2011 Gruppenausstellung „LICHT-SPIEL-ORTE“ ArToll Kunstlabor, Bedburg-Hau | 2010 Einzelausstellung „Switcheroo“ Zoo Bar, Köln | 2010 Einzelausstellung „OK“ Raum Kalk, Köln | 2010 Gruppenausstellung „Das Gespenst der Freiheit“ Tapetenfabrik, Bonn | 2009 Gruppenausstellung „Along the Rhine“ – KIT / Kunst im Tunnel, Düsseldorf

www.tobiashahn.info
www.raumologie.com

Interview mit Tobias Hahn:

Erähle uns etwas zur Entstehung deiner Arbeit. Wie kam es dazu?

Die Arbeit „Untitled (Bella & Jonny)“ basiert auf verfremdetem pornografischen Bildmaterial. Ich habe mich bereits in der Vergangenheit in einigen Arbeiten mit Pornografie als Gesellschaftsphänomen beschäftigt, da mich die veränderte Wahrnehmung und Konditionierung auf diese Bilder interessiert. War dieses Thema vor ein paar Jahren noch relativ tabu, so ist die Pornografie mittlerweile immer stärker in unseren Alltag gedrungen und Teil der Pop-Kultur geworden.
Durch die Abstraktion des Ausgangsmaterials wird die ursprüngliche Form zwar extrem abstrahiert, bleibt aber anhand von Bewegung und Umriss klar dekodierbar. Basierend auf dem Prinzip der Pareidolie, dem Hang des Gehirns in zufälligen Mustern nach bekannten Formen zu suchen, und formal an einen Rorschachtest angelehnt, bietet dieses Video gleichermaßen Entdeckungs- als auch Projektionsfläche für den Betrachter.

Warum arbeitest du mit Video und neuen Medien? Welche Möglichkeiten eröffnet dir diese Arbeit? Arbeitest du auch mit anderen Medien?

Video ist für mich bisher eher ein Ausnahme-Medium, da ich hauptsächlich auf Papier oder installativ arbeite. Die Arbeit mit einer Timeline bietet mir die Möglichkeit, eine bestimmte Form von Spannung aufbauen zu können, die ich in meinen anderen statischen Arbeiten nicht erreichen kann.

Welche Themen beschäftigen dich in deiner Arbeit? Wie findest du deine Motive, Themen?

Mich interessiert die menschliche Kommunikation in Form von Sprache, Bildern, Symbolen oder Gesten. Gerade die Augenblicke in denen die Unzulänglichkeit oder Absurdität der Kommunikation zu Tage tritt, sind für mich als Gegenstand einer Arbeit von Interesse.
Die meisten meiner Arbeiten basieren entweder auf vorgefundenen Fragmenten oder auf der Erzeugung von Fragmenten durch (visuelle) Reduktion vorhandener Objekte.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Artists abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s